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Die moderne Technik wie Inter- und Intranet, E-Mail & Co. macht's möglich: Telearbeit. In einigen Unternehmen ist es keine Seltenheit, dass Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter ein "Home Office" haben - also im heimischen Arbeitszimmer mit ihrer Abteilung "verdrahtet" sind und zumindest zeitweise von dort aus arbeiten. Gerade wenn die Kinder noch klein sind, sehen manche Frauen darin einen Weg, wieder in den Beruf einzusteigen, ohne den ganzen Tag weg von der Familie zu sein.
Telearbeit ist ein Oberbegriff, unter den ganz verschiedene Formen fallen:
Teleheimarbeit findet ausschließlich zuhause statt und fällt zum Teil unter das "Heimarbeitsgesetz". Teleheimarbeiter sind rechtlich gesehen häufig Selbstständige.
Die alternierende Telearbeit ist ein Wechsel zwischen Arbeitsplatz zu Hause und im Unternehmen. Dadurch ist die Anbindung an den Betrieb größer - auch der (informelle) Austausch bricht nicht ab.
Eine andere Variante sind die so genannten Satelliten- und Nachbarschaftsbüros: Hier arbeiten die Telearbeiterinnen und -arbeiter nicht in ihrer Wohnung, sondern in einem gemeinsamen Büro in Wohnortnähe. Satellitenbüros sind Zweigstellen der Unternehmen, die online mit der Hauptstelle verbunden sind. Nachbarschaftsbüros hingegen werden von verschiedenen Unternehmen benutzt: Mehrere Beschäftigte teilen sich die Räumlichkeiten.
Ist Telearbeit wirklich eine Möglichkeit, Beruf und Familie miteinander zu verbinden? Die Antwort ist das berühmte "Ja, aber ..." Das heißt: Die Voraussetzungen müssen stimmen. Im Einzelnen sollten folgende Rahmenbedingungen erfüllt sein:
Und zu guter Letzt: Wer am häuslichen Arbeitsplatz eine gute Leistung bringen will, braucht Ruhe. Genau so wie im Unternehmen kann auch die Telearbeit nicht "mit links" erledigt werden. Ständige Störungen wirken sich auf das Arbeitsergebnis aus. Das stellt hohe Anforderungen an die persönliche Arbeitsorganisation: Nicht immer ist es leicht, sich den Tag so zu strukturieren, dass weder die berufliche Arbeit, noch die Aufgaben im Haushalt und die Betreuung von Kindern oder Pflegebedürftigen zu kurz kommen.
Hier schließt sich auch der Kreis zum Thema "Kinderbetreuung":
"Mit dem Säugling auf dem Arm oder dem Kochlöffel in der Hand lassen sich keine hochwertigen Arbeitsergebnisse am Telearbeitsplatz erzielen. Die Schaffung von ausreichenden Betreuungsmöglichkeiten für Kinder und Pflegebedürftige bleibt trotz der erhofften besseren Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie eine große Herausforderung."
Broschüre: "Nebenjobs - Ihr zweites Einkommen"
www.verbraucherzentrale.de
Leitfaden: "Telearbeit - ein Leitfaden für Beschäftigte und Unternehmen"
Ministerium für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie des Landes NRW
www.mgsff.nrw.de
Broschüre: "Das Heimarbeitsrecht"
Arbeitsschutz NRW
www.arbeitsschutz.nrw.de
Informationsmaterial/Broschüren zu organisatorischen, rechtlichen und technischen Aspekten der Telearbeit.
Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, Berlin
www.bmwa.bund.de
Weitere Informationen speziell zu diesem Thema:
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