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Die Pisa-Studie hat es erneut ans Tageslicht gebracht: Mädchen sind häufig stärker in der Schule als Jungen. Sie haben auch die besseren Schulabschlüsse. Dennoch sind die Chancen junger Frauen, die an der Schwelle zwischen Schule und Berufsausbildung stehen, geringer.
Es gibt bundesweit rund 350 anerkannte Ausbildungsberufe. Jahr für Jahr werden Berufsbilder modernisiert, ganz neue kommen hinzu. Dennoch nutzen nur sehr wenige Mädchen diese riesige Palette: Rund die Hälfte findet sich in nur zehn Ausbildungsberufen. Zu dieser "Top Ten" gehören nach wie vor die Bürokauffrau, die Arzthelferin, die Kauffrau im Einzelhandel und die Friseurin - durchweg Berufe, die am unteren Ende der Einkommensskala liegen und in der Regel weniger Aufstiegsmöglichkeiten bieten.
Die Ursachen hierfür sind vielfältig. Erst wenn es gesellschaftlich selbstverständlich ist, dass junge Frauen die ausgetretenen Pfade verlassen, kann sich etwas ändern. Dafür müssen alle Verantwortlichen - unter anderem Eltern, Schule und Unternehmen - an einem Strang ziehen.
Die Regionalstelle FRAU UND BERUF will insbesondere durch Multiplikator/innen-Arbeit helfen, das Spektrum bei der Berufswahl von Mädchen und jungen Frauen zu erweitern. Denn das ist eine Voraussetzung, um jungen Frauen gleiche Zugangschancen zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen.
Die Regionalstelle FRAU UND BERUF: