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Eine Region im Wandel: Der Wirtschaftsverbund Mittleres Ruhrgebiet - ein Zusammenschluss von Bochum, Herne, Hattingen und Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis) - zieht an einem Strang. Gemeinsam treiben die Städte den Strukturwandel voran. Das Ziel: Projekte zu initiieren, die langfristig neue Beschäftigungsmöglichkeiten eröffnen.
Dabei stehen folgende Kompetenzfelder im Mittelpunkt:
60.000 neue Arbeitsplätze im Ruhrgebiet bis zum Jahr 2015 - die Ergebnisse einer Studie zur Gesundheitswirtschaft vom Institut Arbeit und Technik sprechen Bände. Großes Wachstumspotential sehen die Experten in der Altenhilfe sowie in der Medizin-, Bio- und Gerontotechnik. Doch schon heute hat das Ruhrgebiet insbesondere in der Medizintechnik, in der medizinischen Forschung und auf dem Kliniksektor die Nase vorn. Ein Blick auf die Statistik beweist es: Mehr als 80 Firmen aus Biotechnologie und Medizintechnik sind zurzeit im Revier aktiv. Darüber hinaus gibt es 130 Kliniken und Krankenhäuser, 9.000 niedergelassene Ärzte, 1.100 Pflegeeinrichtungen und drei medizinische Fakultäten. Insgesamt 280.000 Menschen arbeiten heute schon rund um "Gesundheit".
Projekte:
Kaum jemand kann sich seine (Arbeits-)Welt noch ohne Handy und Computer vorstellen. Informationstechnologie, Telekommunikation und E-Commerce sind im privaten und wirtschaftlichen Alltag nicht mehr wegzudenken. Mit mehr als 2.500 Unternehmen und 38.000 Beschäftigten belegt das Ruhrgebiet nach New York und Tokio Platz drei auf der weltweiten Rangliste der Informationstechnologie-Standorte. Ein besonderer Trumpf des Reviers ist das engmaschige Netz an Bildungs- und Qualifikationseinrichtungen im IT- Bereich: Mehr als 15 Universitäten und Fachhochschulen haben entsprechende Studienangebote im Programm. Ein weiterer Erfolgsfaktor: Die etablierte Industrie, eine hervorragende technische Infrastruktur und die hohe Einwohnerzahl schaffen große Absatzmärkte.
Projekte:
Nur wenn Material und Waren, Informationen und Daten ungehindert fließen können, funktioniert die arbeitsteilige Industrie reibungslos. "Logistik" heißt das Zauberwort. Unternehmen müssen die Arbeitsschritte genau planen und steuern - erst dann können sie wirklich produktiv sein und die Ressourcen optimal einsetzen. So wird auch der Weg für Kundenorientierung und Gütervielfalt geebnet. Logistik gehört daher zu den wirtschaftlichen Zukunftsfeldern. Die Transport- und Logistik- Branche hat im Ruhrgebiet einen hohen Stellenwert. 60.000 Beschäftigte arbeiten in mehr als 3.000 Logistik-Unternehmen. Hier werden 8,3 Prozent des gesamten Bruttoinlandsproduktes erwirtschaftet, das Ruhrgebiet liegt damit an der Spitze in Deutschland.
Besondere Pluspunkte für diese Region sind:
Projekte:
Reisen ins Ruhrgebiet? Was für manche Ohren komisch klingen mag, ist längst Realität: Denn das Ruhrgebiet ist eine von elf Tourismusregionen des Landes NRW. Seit 1997 trägt der Tourismus zum Strukturwandel bei. Dabei profitiert das Revier von dem allgemeinen Trend, dass Kurztrips immer beliebter werden. Der Städtetourismus ist in der Tat eine jener herausragenden Wachstumsbranchen, die Arbeitsplätze schaffen und für Einkommen sorgen.
Das touristische Profil der Region ist die beste Empfehlung für diesen Markt: Beispiele dafür sind kulturelle Attraktionen wie die RuhrTriennale, sportliche Höhepunkte wie RuhrMarathon und Fußball-Weltmeisterschft, der Kongress- und Tagungstourismus und besondere Events oder Aktionen. Im Jahr 2001 kamen 30 Millionen Menschen für einen Tag ins Ruhrgebiet. Auch Wochenendreisen sind beliebt. Das Hotel- und Gaststättengewerbe hat sich darauf eingestellt, dass das Ruhrgebiet eine Tourismus-, Freizeit- und Kulturregion geworden ist - mit 37.000 Betten in rund 700 Gästehäusern.
Mittlerweile arbeiten in der Tourismusbranche des "Reiselands Ruhrgebiet" 14.000 Vollzeitkräfte. Hinzu kommen zahlreiche Teilzeit- und Saisonkräfte sowie Beschäftigte in Minijobs. Die Städte zwischen Rhein und Ruhr locken mit ihrer Industriekultur, die diese Region einzigartig werden lässt. Ungewöhnliche Kulturereignisse, moderne Unterhaltung und der Sport!sind die Bausteine, die das Ruhrgebiet wettbewerbsfähig machen. Die Verkehrsinfrastruktur ist hervorragend ausgebaut, und die Region hat ein breites Einzugsgebiet - gute Voraussetzungen also, die Besucherzahlen weiter zu erhöhen.
Projekte:
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